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http://www.basler-zeitung.ch/Erschienen am: 14.12.2007

Unterricht wie bei Chopin

EINE NEUE SCHULE NUR FÜR PIANISTINNEN UND PIANISTEN

Das Basler Klavierinstitut Frédéric Chopin will der ungebrochenen Nachfrage nach Klavierunterricht Rechnung tragen.

BENJAMIN HERZOG

Das Klavier hat noch nicht ausgedient. Trotz Konkurrenz von
i-Pod oder Radio, trotz des Vorwurfs, ein «bürgerliches» Instrument zu sein. Die Wartelisten für Klavierunterricht sind lang, viele wollen es lernen, die meisten müssen damit warten.
«Bei uns kann man sofort anfangen», sagt Michel Rembold. Der 42-jährige Basler hat im Oktober das Klavier-Institut Frédéric Chopin gegründet. Zusammen mit Irina Judt und Christopher Cheung unterrichtet Rembold in Basel und Arlesheim. Ab sofort. Damit reagiert er auf die bekannten Wartezeiten etwa an der Musikschule Basel, wo bis zur ersten Lektion schnell mal zwei Jahre vergehen können.

SCHNUPPERN. Wer am Klavier-Institut anfangen will, muss mindestens sechs Jahre alt sein. «Darunter hat es keinen Sinn», sagt Rembold. Die körperlichen und intellektuellen Fähigkeiten seien bei kleineren Kindern zu wenig ausgebildet.

Den Anmeldetalon im Internet heruntergeladen, vielleicht noch eine Schnupperlektion und losgeklimpert. Ruckzuck, da, wo es nötig ist. Sonst gibt sich Rembold abwartend. Bedächtig antwortet er auf die Frage nach Vergrösserungsplänen seiner Schule: Erst müssen die Schüler kommen, dann werde man sehen. Etwa zwanzig bringt Rembold selber mit; er unterrichtet privat schon seit Jahren, wie das auch seine Kollegen tun. Sollte der Ansturm tastenfreudiger Kinder und Erwachsener wirklich gross werden, müssten neue Lehrer eingestellt, neue Räume gemietet werden. Und könnten die Basler Kantone finanziell etwas mithelfen, denn der Unterricht bei Rembold und Partnern ist kaum teurer als an den subventionierten Schulen.
Die Bildungsdirektion Baselland habe sich, so Rembold, schon «sehr interessiert» gezeigt. Denn mit dem Institut füllt er eine Angebotslücke. In privatwirtschaftliche Konkurrenz zu den bestehenden Musikschulen stellt er sich damit aber nicht: «Wir sind ein Mikro-Unternehmen. Von Konkurrenz zu sprechen, wäre lächerlich.»
Das Institut richtet sich an Kinder und Erwachsene. Man kann dort auch Hochschulunterricht nehmen, anerkannt von der Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik (Samp). Studieren also, aber nicht an der Musikhochschule.
Die Methode von Rembolds Unterricht hat schon Frédéric Chopin praktiziert, daher der Name des Instituts. Der berühmte Pianist und Komponist war in Paris nämlich auch Lehrer. Im Unterricht sass er meist selbst am Klavier und spielte den Schülern die Musik so vor, wie er sich das vorstellte. Und wie es mit Worten schwer auszudrücken ist. Eigentlich naheliegend.

MILDERN. Chopin hat, im Gegensatz etwa zu Franz Liszt, keine berühmten Schüler hervorgebracht. Genau genommen hat Rembold die
Methode Vorspielen–Hören–Nach-spielen auch nicht bei Chopin gefunden, sondern bei russischen Professoren in eigener Erfahrung erlebt.

Den autoritären Ton allerdings, den diese draufhatten, verkneift er sich, ist hier «pädagogischer», milder. Respektiert die Individualität seiner Schüler: «Auch ich wollte einmal gar nichts mehr hören von meinem Lehrer, weil ich schon meine eigene Vorstellung hatte.» Er ermuntert die Schüler, CDs zu hören. Möglichst verschiedene Aufnahmen. Da könne man am besten hören, dass es nicht nur eine Art des Spielens gibt. Eine «Guru-Methode» nämlich wäre Rembold zuwider.

> Konzert der Klavierklassen von
Michel Rembold: Klavier-Institut, Leonhardsstrasse 47, Basel.
Samstag, 15. Dezember, 11 Uhr.
www.klavierinstitut.ch


Schweizer Musikzeitung Nr. 4 /April 2012, S. 41



Frucht der Solidarität

In solidarity with Japan. Best of Michel Rembold. Projekt des Klavier-Instituts Fréderic Chopin. www.klavierinstitut.ch

Das vorliegende Benefiz-Album des international renommierten Schweizer Pianisten Michel Rembold ist ein erfreuliches Beispiel dafür, wie Künstler sich von Begebenheiten des Weltgeschehen berühren und zu einem künstlerischen, uneigennützigen Akt bewegen lassen. Auf eigene Kosten und mit Unterstützung der Schweizer Botschaft in Japan und der Fondation Sakae Stünzi hat er ein Solidarity-Album produziert, ein „Best of“ seiner bisher veröffentlichten Solo-Alben. Rembold ist zutiefst von der Pflicht und der Verantwortung überzeugt, mit seinen geschenkten Fähigkeiten als grossartiger Pianist Menschen in Not zu unterstützen. Wie die Erdbeben- und Tsunami-Opfer Japans vor einem Jahr. Diese weiter anhaltende, immense Katastrophe scheint vom kollektiven Bewusstsein weggerückt, weil die politische Debatte hierzulande vorerst fertig geführt und die Katastrophe nicht mehr täglich in den Medien präsent ist. So schnell geht es. Nicht aber für Michel Rembold, der sich als Künstler dagegen wehrt. Das Album, das sechs Nocturnes von Fréderic Chopin und Liszts Sonate h-moll beinhaltet, welche an dieser Stelle früher schon besprochen wurden, zeugen von seinem entspannten und doch kraftvollen Spiel. Rembold weiss die Farbigkeit der berühmten Klavierwerken so herauszuarbeiten, dass sie nicht nur von geniesserischer Sinnlichkeit, sondern auch von überzeugendem Gestaltungswillen der Werke strotzen. Brillant ist nicht nur sein Spiel, sondern auch die Klangqualität. Ein Highlight an Hörgenuss.

Christoph Greuter

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Klavierunterricht in Zürich am Klavier-Institut Frédéric Chopin.
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